Was kostet Sie Ihre Buchungsplattform wirklich?
Treatwell und Fresha kosten vor allem bei Neukunden viel Provision. Rechnen Sie in wenigen Sekunden nach, was Ihr Studio pro Jahr zahlt — und was ein eigener Buchungskanal stattdessen kostet.
Die kurze Antwort
Treatwell kostet Studios laut eigener Preisliste ab 39 € monatlich Grundgebühr plus 35 % Provision auf jede Neukunden-Erstbuchung über den Marktplatz, Stand Juli 2026. Bei 15 Neukunden im Monat und 60 € Behandlungspreis sind das rund 3.780 € Provision pro Jahr — allein für Neukunden, ohne Grundgebühr.
Provisions-Rechner
Treatwell pro Jahr
4.500 €
inkl. 468 € Grundgebühr/Jahr
Eigener Auftritt (Jahr 1)
2.627 €
1.799 € einmalig + 69 €/Monat
Ersparnis Jahr 1
+1.873 €
Ersparnis ab Jahr 2
+3.672 €
Break-even
Monat 6
Zahlungsgebühren sind bewusst nicht eingerechnet (zzgl. 2 % Zahlungsgebühr bei Online-Vorauszahlung (hier nicht eingerechnet)), damit die Rechnung konservativ bleibt. Keine Eingabe persönlicher Daten, kein Tracking der Reglerwerte.
Wie die Provisionsmodelle funktionieren
Treatwell berechnet Studios laut eigener Preisliste (treatwell.de/partners/preise, Stand Juli 2026) eine Grundgebühr ab ca. 39 € monatlich, dazu 35 % Provision auf die Erstbuchung neuer Kunden über den Marktplatz sowie 2 % Zahlungsgebühr bei Online-Vorauszahlung. Stammkundenbuchungen sind provisionsfrei. Fresha berechnet nach öffentlich kommunizierten Richtwerten rund 20 % auf Marktplatz-Neukunden, ohne Grundgebühr, zuzüglich Zahlungsgebühren.
Die Provision fällt gezielt bei Neukunden an, die über den Marktplatz der Plattform zu Ihnen finden — nicht bei Stammkunden, die direkt bei Ihnen buchen. Genau deshalb kostet die Plattform vor allem dann viel, wenn sie Ihr Hauptkanal für neue Kunden ist: Je mehr Neukunden über den Marktplatz kommen, desto höher die jährliche Provisionssumme.
Ein eigener Neukundenkanal aus Website mit Buchungsmöglichkeit, gepflegtem Google Business Profil und lokaler SEO ersetzt genau diesen Teil: Kunden finden Sie direkt über Google und buchen ohne Provision. Die Plattform kann dabei ausdrücklich als zusätzlicher Kanal weiterlaufen — es geht nicht darum, Treatwell oder Fresha abzuschaffen, sondern darum, bei den Neukunden-Kosten nicht mehr ausschließlich von der Plattform abhängig zu sein.